Steffen Krug

Steffen Krug ist Gründer des Instituts für Austrian Asset Management mit Sitz in Hamburg. Er berät Sie dabei, wie Sie Ihr Geld am krisensichersten anlegen, nämlich nach den Prinzipien der Österreichischen oder Wiener Schule der Volkswirtschaft.

Dieses Anlageportfolio empfiehlt Steffen Krug (mehr Details dazu im Krisenfest-Buch):

Physisches Gold und Silber
Steffen Krug empfiehlt, 30 Prozent Ihres Vermögens in Edelmetalle wie Gold und Silber zu investieren – nicht in „Papiergold“ wie Zertifikate oder ETFs, sondern in echtes Metall. Sie sollten es in einem Zollfreilager in der Schweiz aufbewahren, das diebstahlsicher und vor staatlichen Zugriffen geschützt ist. Hundertprozentige Sicherheit gibt es natürlich auch hier nicht, aber die Schweiz hat wohl von allen Ländern der Welt die höchste Reputation, wenn es um die sichere Verwaltung von Vermögen geht. Mit Ihrem Lagerschein, der per Indossament übertragen werden kann, können Sie Grenzen überschreiten, ohne Angst zu haben, dass ihr Gold konfisziert wird. Der Nachteil von physischem Gold und Silber: Es wirft keine Dividende oder Zinsen ab, und die Lagerung kostet Geld. In Krisenzeiten werden Gold und Silber jedoch mit hoher Wahrscheinlichkeit als „sichere Häfen“ angesehen werden, sodass mit hohen Kursgewinnen zu rechnen ist.

Minenwerte
Auch eine Investition in Minenunternehmen, die Gold, Silber oder andere Edelmetalle wie Platin oder Palladium schürfen, kann in Krisenzeiten zu hohen Kursgewinnen führen. Im Unterschied zum reinen Gold müssen Sie sich hier natürlich die Kennzahlen genau ansehen, denn Sie wollen ja in ein gut geführtes Unternehmen investieren. Der Vorteil: Zeichnen Sie eine Anleihe, so erhalten Sie zusätzlich zu etwaigen Kursgewinnen Zinsen. Erwerben Sie Aktien, so bringen diese im günstigsten Fall hohe Dividenden. Insbesondere die Dividendenrendite der letzten Jahre ist daher ein Wert, auf den Sie achten sollten. 10 Prozent Ihres Portfolios sollten Sie laut Steffen Krug in Minenwerte investieren.

Aktien und Anleihen von soliden Familienunternehmen
Familienunternehmen werden erfahrungsgemäß besser und mit längerfristiger Perspektive geführt als solche mit einem angestellten Management, das eher auf Quartalszahlen fixiert ist. Der echte Unternehmer riskiert sein persönlichen Vermögen und wird immer das langfristige Wohl des Unternehmens als Ganzes in den Vordergrund stellen. Angestellte Manager tun das naturgemäß nicht, sie sind kurzfristiger orientiert und mehr an ihren nächsten Bonuszahlungen als am Erhalt der Kapitalsubstanz des Unternehmens interessiert. Gerade in Krisenzeiten sind Sie daher mit einem Investment in solide, konservativ geführte Familienunternehmen besser beraten als mit den neuesten Start-ups aus dem Silicon Valley. Die empfohlene Gewichtung für solide Familienunternehmen im Portfolio beträgt 20 Prozent.

Unternehmen, die jederzeit nachgefragte Produkte herstellen
Investieren Sie in Unternehmen, deren Produkte auch in Krisenzeiten nachgefragt werden. Luxusprodukte, Reiseunternehmen oder Restaurantketten scheiden also eher aus, denn an diesen Dingen werden die meisten Menschen zuerst sparen. Sinnvoller sind Investitionen in Grundnahrungsmittel, Kosmetikartikel des täglichen Bedarfs und Energie. 20 Prozent Ihres Portfolios sollten Sie also in Unternehmen investieren, deren Produkte und Dienstleistungen auch in Krisenzeiten dringend benötigt werden.

Bargeld
Steffen Krug empfiehlt, etwa 10 Prozent Ihres Portfolios in jenen Währungen zu halten, die auch nach dem Zusammenbruch des Euro noch existieren werden, zum Beispiel US-Dollar, Singapur-Dollar, Schweizer Franken oder Norwegische Kronen. Ein Investment in staatliches Monopolgeld mag etwas widersprüchlich klingen, nachdem wir in den vorigen Kapiteln nicht besonders gut darüber gesprochen haben. Aber wir wollen ja nicht die reine Wiener Lehre verwirklichen, sondern eine Krisenzeit heil überstehen. Hierfür ist Liquidität wichtig, denn was nützen Ihnen die besten Aktien und Goldbarren, wenn Sie Lebensmittel kaufen müssen?

Bitcoin und andere Kryptowährungen
Zehn Prozent Ihres Portfolios sollten laut Steffen Krug aus Kryptowährungen wie Bitcoin bestehen. Mehr über Bitcoin erfahren Sie in diesem Videokurs.

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